Düsseldorf. Die Deutsche Bischofskonferenz hat auf ihrer Frühjahrsvollversammlung ihren neuen Vorsitzenden gewählt. Mit Heiner Wilmer wird der Bischof von Hildesheim das Amt übernehmen und damit die Nachfolge von Bischof Georg Bätzing antreten. Der leitende Geistliche der Evangelischen Kirche im Rheinland, Präses Thorsten Latzel, gratuliert Heiner Wilmer herzlich zu seiner Wahl und dankt Georg Bätzing für dessen Amtszeit.
„Ich gratuliere Bischof Heiner Wilmer sehr herzlich zu seiner Wahl des Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz und wünsche ihm dafür Gottes Segen“, so Präses Latzel. „Vor allem mit Blick auf seine ökumenische Perspektive sehe ich sehr gute Voraussetzungen für eine zukünftige Zusammenarbeit. In seinem ersten Statement nach der Wahl betonte er die Gottes- und Christuszentrierung sowie den Frieden dieser Welt als einen Kernauftrag. Dabei wie auch im unmissverständlichen Eintreten der deutschen Bischöfe für Demokratie und gegen Hass und Hetze in der Gesellschaft hat er meine uneingeschränkte Unterstützung. Für alles, was vor ihm liegt, wünsche ich ihm Mut, Zuversicht und Trotzkraft.“
Herzlich willkommen im Rheinland
Präses Latzel spricht dem neu gewählten Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz außerdem eine Einladung aus. Bischof Wilmer sei im Rheinland stets herzlich willkommen: „Insbesondere der Deutsche Evangelische Kirchentag vom 5. bis 9. Mai 2027 in Düsseldorf stellt eine ideale Gelegenheit dar, gelebte Ökumene und den interkonfessionellen Dialog in die Gesellschaft zu tragen. Wir würden uns sehr freuen, Bischof Wilmer hier gemeinsam mit dem Kirchentagsteam, der Stadt und dem Land NRW begrüßen zu dürfen.“
Dank an Georg Bätzing
Dem scheidenden Vorsitzenden Georg Bätzing dankt Präses Latzel für seine Arbeit der vergangenen Jahre. Bätzing habe sich stark für die Ökumene eingesetzt und sich den Herausforderungen der Deutschen Bischofskonferenz mit großem Elan gewidmet, namentlich dem Synodalen Weg. „Bischof Georg Bätzing ist ein wirklich toller, engagierter Mensch und Bruder im Geiste, mit dem ich immer sehr gerne im Austausch bin. Ich wünsche ihm alles erdenklich Gute, Gottes Segen und danke ihm für seine Arbeit, den ökumenischen Austausch und sein Wirken für die christliche Botschaft sowie den gesellschaftlichen Zusammenhalt.“
