Rheinische Kirchengemeinde wechselt zur hessen-nassauischen Landeskirche

Die Landessynode der Evangelischen Kirche im Rheinland hat einem Vertrag zur Umgliederung der Evangelischen Kirchengemeinde Bingerbrück zugestimmt. Damit wechselt die Kirchengemeinde rückwirkend zum 1. Januar die Landeskirche und gehört nun der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau an.

Der Umgliederung ging eine Teilung voraus. Ursprünglich bestand die Kirchengemeinde aus zwei Gemeindebezirken: Bingerbrück und Weiler bei Bingen. Der Bezirk Weiler bei Bingen hat sich zum Jahreswechsel der Evangelischen Kirchengemeinde Münster-Sarmsheim-Waldalgesheim angeschlossen. Der frühere Gemeindebezirk Bingerbrück bildet nun die Kirchengemeinde. Er erstreckt sich über den gleichnamigen Ortsteil der Stadt Bingen am Rhein und „orientiert sich seit vielen Jahren in allen Bezügen zu der auf der anderen Seite der Nahe gelegenen Stadt“, heißt es in der Beschlussvorlage. Die anderen evangelischen Kirchengemeinden auf dem Stadtgebiet gehören der hessen-nassauischen Landeskirche an.

Teil einer neu gebildeten Gesamtkirchengemeinde

Die Evangelische Kirchengemeinde Bingerbrück hat im November 2023 einen Antrag auf Wechsel der Landeskirche gestellt. Mit der Zustimmung der rheinischen Landessynode tritt der Vertrag in Kraft. Die Zustimmung der Kirchensynode der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau ist bereits erfolgt. Die Kirchengemeinde ist dem Evangelischen Dekanat Ingelheim-Oppenheim zugewiesen und dort künftig im Rahmen des Reformprozesses „ekhn2030“ Teil einer neu gebildeten Gesamtkirchengemeinde.

 

  • 19.01.2026
  • Simone Becker
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