Präses: Menschenrechte und Frieden sind Teil der Armutsbekämpfung

Düsseldorf. „Der Hunger nach Brot und nach Gerechtigkeit gehören zusammen.“ In einer Kanzelabkündigung ruft Dr. Thorsten Latzel, Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, dazu auf, die Aktion Brot für die Welt in den Gottesdiensten der Passions- und Osterzeit vom Sonntag Invokavit, 22. Februar, bis zum Ostermontag, 6. April, mit Spenden und Kollekten zu unterstützen.

„In immer mehr Ländern weltweit werden Menschen daran gehindert, ihre Meinung frei zu äußern und grundlegende Rechte wahrzunehmen“, schreibt der Präses an die 527 rheinischen Kirchengemeinden. „Das widerspricht dem Willen Gottes, der alle Menschen frei und gleich an Würde und Rechten geschaffen hat.“ Menschenrechte zu wahren und Frieden zu sichern, zähle zu den Schwerpunkten der Arbeit von Brot für die Welt. „Als international vernetzte Organisation steht Brot für die Welt Menschen bei, denen Gewalt oder Unrecht angetan wird. Seine Mitarbeitenden engagieren sich ebenso kompetent wie nachhaltig für Frieden, Gerechtigkeit und Versöhnung.“ Dafür bitte er um Unterstützung. „Denn ohne die Wahrung der Menschenrechte und dauerhaften Frieden können wir die weltweite Armut nicht überwinden.“ Die 67. Aktion Brot für die Welt steht unter dem Motto „Kraft zum Leben schöpfen – Gemeinsam für Wasser, Ernährungssicherung und Klimagerechtigkeit“.

Spenden sind auch online möglich

Die Arbeit des Entwicklungswerks kann auch über das folgende Spendenkonto unterstützt werden: Brot für die Welt, IBAN: DE10 1006 1006 0500 5005 00, BIC: GENODED1KDB, Bank für Kirche und Diakonie.

  • 20.02.2026
  • Ekkehard Rüger
  • Kathrin Harms/Brot für die Welt