Mit der Fortführung ihrer gemeinsamen Demokratieinitiative #VerständigungsOrte setzen die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD), die Diakonie Deutschland und die evangelische Zukunftswerkstatt midi ihr Engagement für den demokratischen Dialog im Superwahljahr 2026 fort. Neu ist eine Startbox, mit der Gemeinden, Initiativen und Einrichtungen niedrigschwellige Gesprächsformate vor Ort umsetzen können.
Gerade angesichts der zahlreichen Wahlkämpfe in diesem Jahr, in denen zugespitzt um politische Mehrheiten und Mandate gerungen wird, brauche es Orte, an denen Menschen einander zuhören und miteinander ins Gespräch kommen, so Kirche und Diakonie.
Mehr als 200 Orte der Verständigung im Jahr 2025
Mehr als 200 #VerständigungsOrte wurden allein im letzten Jahr auf der interaktiven Karte unter verständigungsorte.de registriert – viele von ihnen als wiederkehrende Formate. Menschen kamen dort zusammen, um über Themen zu sprechen, die die Gesellschaft bewegen und spalten: soziale Gerechtigkeit, Migration, Krieg und Frieden, Klima oder die Folgen der Corona-Pandemie. Über soziale, kulturelle und politische Grenzen hinweg wurde diskutiert, gestritten und zugehört.
Menschen wollen ins Gespräch kommen
Dass dieses Angebot gebraucht werde, zeige die hohe Beteiligung im vergangenen Jahr. „Die mehr als 200 Verständigungsorte im vergangenen Jahr machen deutlich: Menschen wollen ins Gespräch kommen. Das macht Hoffnung – für unsere Demokratie und für unsere Gesellschaft“, betonen EKD-Ratsvorsitzende Kirsten Fehrs und Diakonie-Präsident Rüdiger Schuch gemeinsam.
Startbox erleichtert Umsetzung von #VerständigungsOrten
Die neue #VerständigungsOrte-Startbox enthält Materialien und Anregungen für die Organisation von Dialogformaten und ist ab sofort über den Diakonie-Shop erhältlich. Die Inhalte stehen auch auf verständigungsorte.de zum Download zur Verfügung. Fotomaterial der Startbox gibt es hier.
Am 10. März 2026, 12 Uhr, können Interessierte die Startbox bei einem kurzen digitalen Workshop persönlich kennenlernen. Anmeldung hier
