Einladung zum Abschiedsgottesdienst von Barbara Küster

Nach über sechs Jahren musikalischer Begleitung unserer Kirchengemeinde bei festlichen Anlässen und Gottesdiensten geht Barbara Küster in den Ruhestand.

Wir, das Presbyterium der Evangelischen Kirchengemeinde Neunkirchen, möchten mit ihr auf diese Zeit zurückblicken und laden herzlich zu einem festlichen Gottesdienst sowie zum anschließenden Beisammensein ein.

Um Anmeldung wird gebeten.
02247-1459 – neunkirchen-koeln@ekir.de

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AUSGANG UND EINGANG – Abschied von Barbara Küster

Gezählt habe ich sie nicht, die vielen Orgelvor- und Orgelnachspiele, die verschiedensten Eingangs- und Ausgangsmusiken, die ich innerhalb der sechs Jahre meines Wirkens als Kirchenmusikerin in der Evangelischen Kirche Neunkirchen gespielt habe.

Am Erntedanksonntag 2019 hatte ich meine Tätigkeit in Ihrer Kirchengemeinde aufgenommen. Zu meinen Aufgaben zählten neben der Begleitung der Hauptgottesdienste, Kasualien (Trauungen, Taufen und Trauerfeiern) und Andachten das musikalische Ausschmücken besonders festlicher Gottesdienste, die Leitung des Kirchenchores, die Mitwirkung in Schulgottesdiensten und die gelegentliche Zusammenarbeit mit Kolleginnen und Kollegen im Kooperationsraum und darüber hinaus in Regionalgottesdiensten und der benachbarten Pfarrgemeinde St. Margareta.

„ANFANG UND ENDE LIEGEN BEI DIR, HERR, FÜLL‘ DU UNS DIE HÄNDE!“ Mein Renteneintrittsalter und damit einhergehend das Ende meiner Dienstzeit rücken näher. Mein Herz ist reich gefüllt mit Erinnerungen an vielfältige Begegnungen, freudige Ereignisse, gemeinsames Singen und Musizieren. Meinem Eindruck nach wurde während der Corona-Zeit trotz des Chorproben-Verbots und vieler anderer Einschränkungen der Zusammenhalt im Kirchenchor gestärkt. Es gab z.B. regelmäßige Verabredungen zum Abendlieder-Singen am Telefon. Ich schickte jeweils montags Vorschläge zum Singen der zum jeweiligen Sonntag im Kirchenjahr passenden Gesangbuchlieder, sodass am Probenabend jede/r zuhause in Verbundenheit mit den Chorschwestern und -brüdern singen konnte. Kleine Aufmunterungen gelangten außerdem an die Haustüren der Chormitglieder. Die Freude war groß, als das gemeinsame Singen in Präsenz wieder möglich war, wenn auch mit vorherigem Schnelltest. So konnten endlich wieder Konzerte geplant und schöne Stücke aufgeführt werden. Ausflüge des Kirchenchores wie z.B. zum Katholisch-Sozialen Institut auf den Siegburger Michaelsberg und zum Kloster Maria Laach bereicherten die Gemeinschaftserlebnisse. Der Kirchenchor ist mir wirklich ans Herz gewachsen, das kann ich nicht anders sagen.

Die Erfahrung der Gottesdienst-Aufnahmen zu dritt oder viert zu der Zeit, als öffentliche Versammlungen und Gottesdienste undenkbar waren und die Gemeinderäume leer blieben, möchte ich nicht missen. Dazu beitragen zu können, dass Gemeindeglieder zuhause mit Gottesdiensten aus ihrer Ortskirche erreicht werden konnten, war eine sehr zufriedenstellende Aufgabe.

Beflügelnd für mich war es auch, in Schulgottesdiensten immer wieder verblüffenden Fragen und Antworten der 6- bis 10-Jährigen begegnen und kindgerechte Lieder anstimmen zu dürfen. Eine besondere Freude stellten Gottesdienste unter freiem Himmel im Kirchgarten dar. Und das gemeinsame Feiern sorgte oft für ein Gefühl der Zugehörigkeit.

Am Altjahresabend 2025 werde ich nun zum vorerst letzten Mal auf der Orgelbank Platz nehmen und die Gemeindelieder zum Jahresausklang begleiten. Bis dahin steht hoffentlich fest, wer meine Nachfolge antreten wird. Gerne stehe ich in Zukunft für Orgelvertretungen zur Verfügung und freue mich bereits jetzt auf das eine oder andere Wiedersehen.

Sie sind sehr herzlich dazu eingeladen, am 11. Januar 2026 nachmittags um 15 Uhr meinen Verabschiedungs-Gottesdienst mitzufeiern.

Mir ist es ein Anliegen, Ihnen an dieser Stelle von Herzen zu danken für Ihr freundliches Entgegenkommen, für Ihr Wohlwollen, Ihre Anerkennung und Ihre Unterstützung mit Rat und Tat. DANKE für das gute Miteinander!

Singen Sie weiterhin mit Herz und Mund bei den verschiedensten Anlässen und lassen Sie sich von Musik berühren und bewegen!

Herzlich, Ihre Barbara Küster

  • 18.12.2025
  • Arthur Röben
  • Arthur Röben