In ihrem Grußwort auf der 80. Landessynode der Evangelischen Kirche im Rheinland hat Anna Tenga Mzinga von der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Tansania Investitionen in die internationale Ökumene verteidigt. Mzinga ist als Finanzberaterin für die Vereinte Evangelische Mission (VEM) tätig. Der Auftrag Jesu an uns Christinnen und Christen sei eindeutig: „Darum geht hin und macht alle Völker zu Jüngern“ (Matthäus 28,19). Das gelte nicht nur für das Rheinland, Deutschland, sondern für die gesamte Welt.
Mzinga betonte, dass Investitionen in die internationale Ökumene letztendlich der gesamten Kirche zugute. Wenn in Ländern außerhalb Deutschlands beispielsweise junge Menschen gefördert und ausgebildet würden, so würden sie an der Zukunft der gesamten Kirche mitarbeiten. Das umfasse auch die Zukunft der rheinischen Kirche. Genau so lässt sich diese Logik auch umkehren. So sagte Mzinga mit Blick auf das Hauptthema der Landessynode, der Finanzstrategie und möglichen Kürzungen: „Leidet ein Glied, so leiden alle Glieder mit; wird ein Glied geehrt, so freuen sich alle Glieder mit“ (1. Korinther 12,26).
